Archiv der Kategorie: Deutschland

IsraelSoliCamp 2011

Am letzten Novemberwochenende (25.-27.11.2011) findet zum zweiten Mal des IsraelSoliCamp (ISC) statt. Das ISC bietet einen Raum, in dem sich israelsolidarische Gruppen und Einzelpersonen treffen, kennen lernen und sich inhaltlich über Israel, den Nahost-Konflikt und die Bekämpfung von Antisemitismus und Antizionismus austauschen können. Ziel des Camps ist es neben der gegenseitigen Weiterbildung, neue Wege israelsolidarischer Arbeit zu entwickeln und Kooperationsmöglichkeiten zu schaffen.

Der BarCamp-Charakter der Veranstaltung (vgl. http://de.wikipedia.org/wi​ ki/BarCamp) fordert allen Teilnehmer_innen dazu auf, sich aktiv an der strukturellen und inhaltlichen Gestaltung des ISC zu beteiligen. Workshops, Sessions und sonstige Inhalte werden nicht von den Veranstalter_innen vorgegeben, sondern gemeinschaftlich entwickelt. Hierzu dienen zum einen die Onlineplattform (http://israelsolicamp.mixxt.org/), wo bereits im Vorfeld Themen diskutiert werden können, und zum anderen Plena vor Ort, in denen sich über die Tagesprogramme verständigt wird. Das ermöglicht allen Teilnehmer_innen, Themen einzubringen und zu vertiefen oder Fragen zu diskutieren – und dies (auch) spontan.

Die Teilnahme an den jeweiligen Angeboten, die auch parallel stattfinden können, ist optional. Das ISC bietet zudem Gelegenheit, informelle Gespräche zu führen, ob während einzelner Sessions, bei Kaffee und Kuchen, bei einem Wein vor dem Kamin oder abends in der Sauna.

Einige Diskussionsergebnisse vom Vorjahr können im Sammelblog des IsraelSoliCamp 2010 gefunden werden.

Teilnahmebeitrag: 45,- € (35,- € ermäßigt; 55,- € freiwilliger Soli-Beitrag) inkl. Unterkunft und Vollverpflegung

VERBINDLICHE ANMELDUNG BITTE HIER:
http://www.abc-huell.de/ab​c/israelsolicamp-2011-25-2​7-11-2011/

Einführung in die Kritik des Antiamerikanismus – Vortrag und Diskussion

[Audiomittschnitt der Veranstaltung: http://dikaev.wordpress.com/2011/04/18/audio-vortrag-einfuhrung-in-die-kritik-des-antiamerikanismus/]

16.​04.​2011 | Leipzig


In Europa ist die politische und gesellschaftliche Besonderheit Amerikas bis heute kaum verstanden worden. Dies ist einer der Gründe für den weit verbreiteten Antiamerikanismus, der eine jahrhundertlange Tradition besitzt. Wie die Auseinandersetzung um den Irakkrieg zeigt, ist die Abneigung gegen Amerika abhängig von der politischen Entwicklung. Dies ist aber keineswegs als Erklärung ausreichend. Im Vortrag soll deshalb die geschichtliche Entstehung und Entwicklung des Antiamerikanismus beleuchtet werden.

Entgegen einer weit verbreiteten Sicht war Amerika historisch oft der einzige Fluchtpunkt für politisch Verfolgte. Außerdem bot es für Millionen Einwanderer, die einer schlechten wirtschaftlichen Situation zu entfliehen suchten, die Möglichkeit eines Neuanfangs.

Aufgrund der bis heute anhaltenden Einwanderung haben sich politische Strukturen herausgebildet, die Amerika als Nationalstaat von den europäischen unterscheidet. Hierzu gehört auch ein Verständnis der Staatsbürgerschaft, das immer wieder neu aushandeln muss, was es bedeutet „Amerikaner zu sein“.

Der Referent Sebastian Voigt ist Doktorand an der Universität Leipzig.
Seine Forschungsschwerpunkte liegen u.a. bei der Ideengeschichte der
Vereinigten Staaten von Amerika und der Geschichte des modernen
Antisemitismus und Antiamerikanismus.
16.04.2011, 18 Uhr

liXXnet, Bornaische Straße 3d
04277 Leipzig

Organisiert von LAK Shalom Sachsen

Unterstützt von DIKA e.V.

IsraelSoliCamp 2010

Das IsraelSoliCamp ist Teil der

 

IsraelSoliCamp 2010

Fr., 3. bis So., 5. Dezember 2010

in Drochtersen-Hüll / bei Hamburg

Das IsraelSoliCamp wird vom 3. bis 5. Dezember soll in Hüll (bei Hamburg) als Workshop- und Vernetzungs-Event mit BarCamp-Charakter (vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/BarCamp) statt finden. Wie bei anderen BarCamps (auch „Un-Konferenzen“ genannt), sind dabei alle teilnehmenden Personen aktive GestalterInnen und nicht bloß passive ZuhörerInnen. Die Workshops, Vorträge, Sessions und sonstigen Inhalte des IsraelSoliCamps werden nicht vorgegeben, sondern können und sollen von allen Teilnehmenden eingebracht werden.

Die Teilnahme an den jeweiligen Angeboten ist optional und das Camp bieten zudem Raum, informelle Gespräche zu führen, ob während der Sessions, bei Kaffee und Kuchen oder einer Party am Samstagabend. Neben vielen anderen Programmpunkten wird es die Möglich- keit geben, den Film „The Case for Israel“ mit Alan Dershowitz zu sehen und zu diskutieren. Ziel der Veranstaltung ist zum einen ein inhaltlicher Austausch über Themen rund um Israel, den Nahostkonflikt sowie über die Bekämpfung von Antisemitismus und Antizionismus. Zum anderen soll das IsraelSoliCamp zur Vernetzung von israelsolidarische Gruppen und Einzelpersonen (z.B. Blogger_innen, Journalist_innen) beitragen. Das IsraelSoliCamp ist dabei gruppen- und konfessionsübergreifend konzipiert und parteiunabhängig.

Unter http://israelsolicamp.mixxt.org/ können sich Interessierte über das IsraelSoliCamp informieren, sich an der Vorbereitung und inhaltlichen Planung beteiligen und vorab austauschen. Mitarbeit und Ideen für die konkrete Ausgestaltung der Veranstal- tung sind ausdrücklich gewünscht. Eine Anmeldung (http://abc-huell.de) ist unbedingt notwendig. Teilnahmebeitrag: 45,-€ (35,- € ermäßigt) inkl. Unterkunft und Vollverpflegung. Weitere Informationen, Kontakt- und Austauschmöglichkeit sind auf unser Webseite zu finden.

Veranstalter:

* ABC Bildungs- und Tagungszentrum e.V. – abc-huell.de

* DIKA – Verein zur Förderung des Deutsch-Israelischen Kulturaustauschs e.V. – dikaev.wordpress.com

* Hamburg für Israel – hamburgfuerisrael.wordpress.com

* Freundeskreis der Bezalel Academy of Arts & Design Jerusalem in Deutschland e.V

Termin: 03.-05.12.2010

Teilnahmebeitrag: 45,-€ (35,- € ermäßigt) inkl. Unterkunft und Vollverpflegung.

ANMELDUNG AUF DER WEBSEITE DES ABC.

Roma-Hass und »Judenfrage« – Ungarn, ein antisemitisches Land?

DIKA e.V. unterstützt:
Roma-Hass und »Judenfrage« – Ungarn, ein antisemitisches Land?
Eine Vortrags- und Diskussionsveranstaltung mit Magdalena Marsovszky

19.10.10 | 19:30 Uhr | Karl-Liebknecht-Haus (Kleine Alexanderstr. 28, 10178 Berlin)

„Das Monster vor unserer Tür droht die Inneneinrichtung der ungarischen Demokratie zu zertrümmern“, warnte im Frühjahr 2010 der ungarische Premier Gordon Bajnai und er sollte Recht behalten. Nicht nur in vielen Ländern Westeuropas, auch in den ehemaligen sozialistischen Staaten Zentral- und Osteuropas etablieren sich rechte und rechtspopulistische Parteien zusehends als politische Akteure. Einen drastischen Rechts-Ruck bescheinigen Beobachterinnen und Beobachter Ungarn nach der Wahl im April 2010, in der die rechtskonservative Bürgerunion Fidesz und ihr Vorsitzender Viktor Orbán mit ca. 53 Prozent die absolute Mehrheit der abgegeben Stimmen auf sich vereinen konnten. Besonders Besorgnis erregend: ca. 17 Prozent der ungarischen Bevölkerung stimmten für die sich offen rechtsextrem bekennende „Bewegung für ein besseres Ungarn“ (Jobbik). Ideologische Rückendeckung finden diese völkischen und demokratiefeindlichen Bewegungen in einer Gesellschaft in der Rassismus, Antisemitismus und Antiziganismus weit verbreitet und populär sind. Die ungarische Nation, so scheint es, ist durch die Wahlen zu einer geschlossenen Gesellschaft geworden zu sein, die sich nun auch offiziell als eine ethnisch-völkisch-homogene Gemeinschaft definiert. Auf ein Feindbild angewiesen, geht diese offizielle Politik der chauvinistischen Parolen einher mit Terror rechtsradikaler und faschistischer Gruppen, wie der „Ungarischen Garde“ (Magyar Gárda), der bereits mindestens acht Menschen das Leben gekostet hat. Die wohl am stärksten gefährdete Gruppen, gegen die sich jene Politik des Hasses richtet sind Roma, als auch Homosexuelle, Jüdinnen und Juden, sowie die linkspolitische Opposition.

Diese aktuellen Entwicklungen, ihre Hintergründe und die Frage nach möglichen Gegenstrategien sind für uns Grund in Kooperation mit dem a.l.i.a.s. – antifascist literature information and stuff Dresden und der Leipziger Antifagruppe (LeA) die ausgewiesene Ungarn-Kennerin Magdalena Marsovszky zu einer Vortrags- und Diskussionsreihe einzuladen.

Magdalena Marsovszky lebt in Budapest und München, arbeitet als freie Kulturwissenschaftlerin, ist im Vorstand des Villigster Forschungsforums zu Nationalsozialismus, Rassismus und Antisemitismus e.V. und analysiert völkische Phänomene innerhalb der ungarischen Gesellschaft.

Flyer:

 

DIKA e.V. unterstützt Israelreise des BAK Shalom

DIKA e.V. unterstützt Israelreise des BAK Shalom

Vom 15. – 25. August 2010 waren 15 Jugendliche aus ganz Deutschland eingeladen mit dem BAK Shalom, einem Arbeitskreis der linksjugend [’solid] Israel politisch und kulturell zu erleben. Die Reise, bei dem die politische Zugehörigkeit keine Rollte spielte und an der auch mehre Mitglieder von DIKA e.V. teilnahmen, war darauf angelegt möglichst viele Sichtweisen und Statements zur Alltäglichen israelischen Politik, auch neben dem über alles schwelenden Nahostkonflikt einzuholen und sich ein eigenständiges Bild vom politischen und kulturellen Alltag in Israel zu machen. Das Ganze geschah in einem Austausch mit der Jugendorganisation der Meretz Partei.

Auf dem Programm standen unteranderem Treffen mit der Bürgerrechtsaktivistin und ehemaligen Jerusalemer Stadträtin Anat Hoffman, die zuletzt wegen ihres Protestes für die Rechte der Frauen an der Klagemauer in Jerusalem weltweit für Aufsehen sorgte (1) dem Geschäftsführer des Netzer Youth Movement, die Jugendorganisation der World Union for Progressive Judaism, dessen Zentrum es ebenfalls zu besuchen galt. Sowie Besuchen der Büros der Rosa Luxemburg Stiftung in Tel Aviv und Ramallah. Daneben hatten die Jugendlichen die Möglichkeit durch ein Treffen im Außenministerium Israels den zuständigen stellvertretenden Direktor für den Nahostkonflikt mit ihren Fragen zu konfrontieren. Weitere Stopps waren DIKA e.V. unterstützt Israelreise des BAK Shalom weiterlesen

IsraelSoliCamp 2010 in Kooperation mit DIKA e.V.

(03.-05.12.2010)

Das IsraelSoliCamp wird vom 3. bis 5. Dezember soll in Hüll (bei Hamburg) als Workshop- und Vernetzungs-Event mit BarCamp-Charakter (vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/BarCamp) statt finden. Wie bei anderen BarCamps (auch „Un-Konferenzen“ genannt), ist dabei jede_r aktive_r Teilnehmer_in und nicht bloß passive_r Zuhörer_in. Die Workshops, Vorträge, Sessions und sonstigen Inhalte des IsraelSoliCamps werden nicht vorgegeben, sondern können und sollen von allen Teilnehmenden eingebracht werden.

Zweck der Veranstaltung ist zum einen ein inhaltlicher Austausch über Themen rund um Israel, den Nahostkonflikt sowie über die Bekämpfung von Antisemitismus/Antizionismus. Zum anderen soll das IsraelSoliCamp zur Vernetzung von israelsolidarische Gruppen und Einzelpersonen (z.B. Blogger_innen, Journalist_innen) beitragen. Das IsraelSoliCamp ist dabei gruppen- und konfessionsübergreifend konzipiert und parteiunabhängig.

Unter http://israelsolicamp.mixxt.org/ können sich Interessierte über das IsraelSoliCamp informieren, sich an der Vorbereitung und inhaltlichen Planung beteiligen und vorab austauschen.

An der Organisation sind bisher IsraelSoliCamp 2010 in Kooperation mit DIKA e.V. weiterlesen